Schon seit langem ruft etwas in mir. Ich möchte schreiben. Nicht nur über Themen der Persönlichkeitsentwicklung und dem Coaching, sondern über meine Wahrnehmungen und den Energien, die mich umgeben. Schreiben über das, was mich bewegt und über die Botschaften die ich von der geistigen Welt erhalte. Besonders jetzt in dieser sich so schnell verändernden Zeitqualität. Lange habe ich hin und her überlegt welches Medium für mich am besten geeignet ist. Ich beginne einfach mit diesem Blog. Mal schauen, was sich bis zum Ende des Jahres alles entwickeln wird. Ich freue mich, wenn Du mich auf diesem Weg begleitest.

Das Jahr 2026 beginnt
In diesem Jahr beginne ich damit, dass ich mich mehr in die einzelnen Monate hineinfühle, beobachte, was sich um mich herum tut und was sich zeigt. Jeder Monat steht für etwas und hat seine Bedeutung, sei es durch bestimmte Ereignisse, Feste, Rituale. Das alles kann man gut bei Wikipedia nachlesen. Mir geht es jedoch darum, wie sich der Monat energetisch zeigt. Was hat er für Botschaften und welche Impulse hält er bereit und vor allem wie zeigt sich der jeweilige Monat in der Natur? Seit ein paar Jahren stelle ich immer wieder fest, dass bestimmte Pflanzen in einem Jahr besondere energetische Wegweiser für mich sind.

Start in den Januar
2026 startete der Januar sehr frostig. Es liegt Schnee in Hamburg und das nicht nur für ein, zwei Tage, sondern er bleibt für eine Woche. Das hatte ich hier in Hamburg schon lange nicht mehr erlebt. 2010 hatten wir eine längere Zeit Schnee und Eis, aber die letzten Jahre waren eher mild, dunkel und nasskalt oder sogar verregnet. Alle hatten sich daran schon gewöhnt, dass man für Schneeerlebnisse weiter reisen muss. Sei es in die Alpen nach Österreich, Schweiz oder nach Skandinavien wie z. B. Norwegen und nun dieses Geschenk gleich am Anfang eines neuen Jahres. Stille kehrte ein. Der Schnee dämpfte alle Geräusche. Die laute Baustelle in meiner Nachbarschaft lag still da. Alles wurde überzogen mit einer weißen Zuckerglasur. Viele ließen ihr Auto stehen und stampften stattdessen durch den Schnee.

Vollmond im Januar
Der Vollmond am 3.1. verzauberte nachts die Landschaft mit seinem silbrigen Licht und ließ alles in einem anderen Licht erscheinen. Die Dunkelheit wurde plötzlich sichtbar. Nicht glasklar wie bei Tageslicht, aber das Unbewusste, das Dunkle erschien auf der Bildfläche und legte Verborgenes frei. Dies trug dazu bei, dass sich Klarheit in dem ein oder anderen Thema einstellte. Klarheit darüber, was für das Jahr 2026 wichtig wird. Für jeden wird es etwas anderes sein, jedoch war dieser Einstand in das neue Jahr anders. In den Jahren zuvor war es wichtig gewesen, sich Zeit in den Rauhnächten zu nehmen. Bewusst in die Stille zu gehen. Sich herauszunehmen aus dem Weihnachtsstress oder den Partyvorbereitungen für Silvester.
Dieser Jahreswechsel war anders. Ich war einfach in der Stille, ohne großes Zutun, weil im Außen vieles zum Erliegen kam. Die Natur hat klare Grenzen gesetzt und das nicht nur für mich, sondern für viele Menschen. Ob sie es wollten oder nicht. Es erinnerte mich an 2020. Auch zu der Zeit wurden wir von einem Tag zum anderen ausgebremst. Ich genieße diese Zeitqualität sehr, weil es mich leichter in die Stille bringt und es so erholsam ist.
Was bedeutet Stille für mich?
Es beschreibt einen Zustand in mir, wo mein Geist, mein Körper und meine Seele eins sind. Dort herrscht Frieden. Es entspannt mich. Meine Gedanken werden klar und ich träume nachts in diesem Seinszustand immer sehr viel. Viele Botschaften und Impulse erreichen mich leichter. Der Kontakt zu meinen Spirits ist präsent. Antworten kommen sofort und Visionen stellen sich ein. Mit einem Wort „Himmlisch“.
Das war jedoch noch nicht alles, womit das Jahr startete. Sturm Elli fegte über das Land. Kleine Schneeverwehungen türmten sich in den Ecken auf. Die Sicht war für einen Tag eingeschränkt. Mir wurde mal wieder bewusst, welche Kraft die Elemente haben und wie klein wir Menschen dann werden. Am nächsten Tag war es eisig und der Himmel war glasklar und strahlte in einem Wahnsinnsblau. Auf dem Schnee waren überall Samen von den Bäumen und Sträuchern verstreut. Das war mir noch nie aufgefallen. Wie auch? Durch die Schneedecke konnte ich sie jetzt sehr gut entdecken. Im Winter wird der Frühling in aller Stille und in der Dunkelheit vorbereitet. Jetzt konnte ich es sehen.

Welche Botschaft hat der Januar?
Es tut gut, mal nichts zu tun. Sich hinzugeben und den Impulsen, die kommen, Raum zu geben. Mal nicht sofort aktiv zu werden, sondern sich dem Dunklen zuzuwenden. Was darf verabschiedet werden und braucht keine Energie mehr? Welchen Samen möchte ich setzen, ohne sofort aktiv zu werden? Ich lasse den Samen einfach fliegen und gebe ihm die Möglichkeit, sich zu setzen. So wie der Schnee jetzt schmelzen wird und der Samen auf die Erde gelangt. Entweder schafft er es, mit den Gegebenheiten sich zu entwickeln oder er wird gefressen und landet vielleicht ganz woanders, wenn er wieder ausgeschieden wird.
Setze Deinen Samen oder auch mehrere und lass sie ruhen. Der Samen braucht seine energetische Zeit, um sich einzufinden, sich zu setzen. Das ist alles, was es braucht. Solltest Du das Bedürfnis haben etwas zu bereinigen, dann tu es. Mehr zu den Energien im Januar findest Du in meinem Video.
Wir sind noch im Jahr der Holz-Schlange und die darf noch die letzten Hautfetzen abstreifen, um dann aktiv in das Jahr des Feuer-Pferdes zu wechseln. Aber dazu mehr im Februar Impuls.
Ausblick auf den Februar 2026
- 1.2.26 Vollmond im Zeichen Löwe und das Jahreskreisfest Imbolc
- 17.2.26 Neumond im Zeichen Wassermann, Beginn das Jahr des Feuerpferdes
- Portaltage am 5./11./16./19. und 24.2.26
- 18.2.2 Start Fastenzeit „7 Wochen ohne“






0 Kommentare